25 Jahre Bistum Damongo: Fragen an Father Felix

Projekte


Projekte

Zahlreiche Projekte hat unsere Kirchengemeinde bislang in Damongo unterstützt:

  • Grundsteinlegung für die Kirche in Mole durch Pfarrer Albert Markfort.

  • Finanzierung eines Schulgebäudes mit drei Klassen in Canteen.

  • Toilettenanlage unter Beteiligung von Misereor am Mädcheninternat von St. Anne.

  • Trinkwasserabfüllanlage für Brunnenwasser.

  • LKW für die Verteilung des Trinkwassers im Bistum Damongo.

  • Solarstrom für das Kirchlein in der Außenstation Murugu.

  • 3000 € für die neue Kathedrale. Die alte Kathedrale wurde zu klein für die größer werdende Gemeinde.

  •  Aufstellung eines Verkaufscontainers für die Frauengemeinschaften
  •  Solarlampenprojekt für Häuser ohne Stromanschluss

               Solarpaneel                                              Batterie                                             Leuchte Solarstrom: Die einfachste Art, Lichtstrom in der Kirche zu haben. Dieses Projekt ist auch gefördert worden von der DKM.

siehe: Licht für Damongo unter

   https://www.dkm.de/ueber-die-dkm/stiftung-dkm/aktuelle-projekte.html


  • Unsere Grundlage: Ein Fundament für eine Kapelle 

Die Partnerschaft wird von der Kirchengemeinde St. Dionysius in Nordwalde getragen. Der christliche Glaube bildet die gemeinsame Grundlage des Engagements auf beiden Seiten. Gerne ist der Freundeskreis der Bitte von St. Anne`s Damongo nachgekommen und hat den Bau einer Kapelle in der Senior Secondary School, einer Schule mit über 2000 Schülerinnen und Schülern finanziell unterstützt. So konnte ein Anfang gemacht werden. Das Fundament steht, und das ist wörtlich zu nehmen: Eine Betonplatte wartet darauf, dass die eigentliche Kapelle darauf errichtet wird. Wann das der Fall sein wird? Das hängt nur noch von der weiteren Finanzierung ab. Nun ist schon mal der Platz reserviert und der Anfang ist gemacht. Für deutsche Verhältnisse ist dieses Vorgehen ungewöhnlich, in Ghana ist es normal und allemal besser als Schulden.


  • Dies Bild zeigte sich beim ersten Besuch einer Delegation aus Nordwalde in 2010. Dies war Ansporn für uns, die Situation für Schüler und Lehrer und damit für das ganze Dorf zu verbessern. Und ganz Nordwalde half dabei:

    Die Sternsingeraktion 2013 stand unter der Überschrift: “Eine Schule für Murugu“. Die Kinder in Nordwalde haben eine beachtliche Summe gesammelt, die dann vom Kindermissionswerk ergänzt wurde. Offizielle Stellen in Ghana sagten den Straßenneubau und die Erweiterung der Brücke über den Fluss zu und sicherten so die notwendige Infrastruktur. Auch Lehrer sollten eingestellt werden. Private Spender sorgten für Lernmaterial und Bücher. Und der Bildungsfonds des Freundeskreises unterstützt einzelne begabte aber bedürftige Schülerinnen und Schüler. Insgesamt also eine gelungene Gemeinschaftsaktion.

  • Die Schule in Murugu- ein ganzes Dorf profitiert.   Schneller als erwartet und vor allem weitgehend ohne Probleme wurde die Schule in Murugu fertig gestellt, und das mit wertvoller Hilfe aus Nordwalde. Wie kam es dazu? Das Dorf Murugu gehört zur Pfarrgemeinde St. Anne`s, liegt allerdings etwa 25 Kilometer außerhalb der Stadt. 25 km sind eine weite Strecke, wenn es kaum Fahrzeuge und keine befestigten Straßen gibt und die Regenzeit Wege in Schlammpisten und Flüsse in reißende Hindernisse verwandelt.

    Bei einem späteren Besuch konnten sich fünf Frauen aus Nordwalde persönlich überzeugen:„ Mit eigenen Augen zu sehen, was partnerschaftliche Arbeit leisten kann, ist eine tolle Erfahrung.“ So lautete das Fazit einer Teilnehmerin. Die neuen Klassenräume waren voller Schüler. Die Lehrer sind motiviert, weil sie gute Arbeitsbedingungen vorfinden und die vielen Kinder aus Murugu können jetzt im eigenen Dorf unterrichtet werden. Auch die Behörden haben Wort gehalten: Die Straße von Damongo nach Murugu ist befestigt und die Brücke neu und Vertrauen erweckend.

  • Die Mechanisierung des Bohrlochs zur Versorgung der Umgebung der neuen Kathedrale mit Wasser ist dringend erforderlich, da die Fertigstellung der Kathedrale erfolgt ist. Der Freundeskreis Ghana konnte bis jetzt 1/3 der Kosten für die Mechanisierung bereit stellen.